
Dauermüde im Dienst? Hämochromatose (Dein innerer Rost)
Du stehst morgens auf (oder nachmittags, je nach Duty) und fühlst dich, als hättest du eine Nachtschicht in den Knochen, obwohl du eigentlich geschlafen hast. Dein Blick im Hotelspiegel ist glasig. Deine Gelenke schmerzen, besonders die kleinen Fingergelenke zwicken beim ersten Kaffee in der Galley. Du schiebst es auf das lange Stehen, auf die trockene Kabinenluft, auf das Alter. Wir im Schichtdienst sind Weltmeister im Ignorieren von Signalen. Wir nennen es „Berufskrankheit“ oder „Jetlag“. Aber was, wenn dein Körper dir gerade versucht zu sagen, dass er innerlich rostet? Oft steckt eine unentdeckte Hämochromatose hinter dieser bleiernen Schwere, die wir jahrelang falsch deuten.
Ich kenne das nur zu gut. Dreißig Jahre Fliegerei hinterlassen Spuren (körperlich und mental). Doch irgendwann war da diese Müdigkeit, die nicht mehr wegging, egal wie lange das Layover in Singapur war. Es war nicht der Flugplan. Es war die „Hämo-Logik“. Wenn du dich fragst, warum du trotz Kompressionsstrümpfen und grünem Smoothie nicht auf die Beine kommst, solltest du jetzt weiterlesen. Eine Eisenüberladung durch Hämochromatose ist tückisch. Es kann ein Gendefekt sein, den jeder 200. Europäer in sich trägt, ohne es zu wissen. Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit. Eine Eisenüberladung kann auch andere Gründe haben. Manchmal ist es eine überforderte Leber (vielleicht durch zu viel Stress oder falsche Ernährung), die den Stoffwechsel nicht mehr im Griff hat. Oder wir haben es mit wahllosen Nahrungsergänzungsmitteln schlicht übertrieben (viele Multivitamine sind wahre Eisenbomben). Es ist also nicht immer nur das Erbe deiner Ahnen, das dich ausbremst. Es geht um das Gleichgewicht, und um deine ganz persönliche Ernährung im Dienst.
Das Chamäleon: Wenn Warnsignale im Dienstplan untergehen
Das tückische an einer schleichenden Eisenüberladung ist ihre Tarnung. Die Hämochromatose tarnt sich als Burnout, als klassisches Crew Leiden oder als banaler Schlafmangel. Die Symptome haben viele Gesichter, die jahrelang unter dem Radar fliegen. Achte mal auf diese Zeichen, wenn du im Layover im Bett liegst und dich fragst, warum du einfach nicht fit wirst:
- Gelenkschmerzen: Besonders in den Fingern (das sogenannte „Hämo-Gelenk“). Es fühlt sich an, als hättest du zu viele Trolleys geschoben oder zu schwere Container gehoben. Wenn der Ring plötzlich nicht mehr passt, ist das oft kein Fett, sondern eine Entzündung durch Eisenablagerungen im Rahmen einer Hämochromatose.
- Extreme Erschöpfung: Ein Zustand, der durch kein Layover der Welt besser wird. Du schläfst zehn Stunden und wachst gerädert auf, als hättest du die ganze Nacht Frachtpaletten beladen.
- Brainfog (Mentale Vernebelung): Das ist dieser dichte Nebel im Kopf. Du stehst vor dem Gast und suchst nach einfachsten Worten (war es nun Orangensaft oder Apfelsaft?). Du fühlst dich wie in Watte gepackt, unkonzentriert und geistig schwerfällig. Wir schieben das oft auf den Schlafmangel, aber bei einer Hämochromatose ist es die Folge von oxidativen Prozessen im Gehirn. Dein Kopf „rostet“ quasi mit.
- Herzstolpern: Oft als Stress abgetan, dabei lagert sich das Eisen im Herzmuskel ab und stört die Elektrik. Wenn die Pumpe im Ruhemodus plötzlich hüpft, solltest du hellhörig werden.
- Stimmungsschwankungen: Du bist dünnhäutig, gereizt, vielleicht sogar depressiv verstimmt. Eisen im System macht keinen Spaß, es drückt massiv auf die Psyche.
Speziell für uns Frauen wird es kritisch, wenn die Periode ausbleibt. Die Natur hat uns einen Schutzmechanismus gegeben (die monatliche Blutung). Sie ist ein natürlicher Aderlass. Solange wir bluten, wird der Körper das überschüssige Eisen los. Fällt dieser Schutz in den Wechseljahren weg, schießt der Eisenspiegel plötzlich nach oben. Wer dann die Symptome nur auf die Menopause schiebt (Hitzewallungen, Müdigkeit), verpasst den Moment, an dem die Organe Schaden nehmen. Eine unentdeckte Hämochromatose kann in dieser Phase die Leber, das Herz und die Bauchspeicheldrüse massiv belasten.
Höhenluft und Jetlag: Ein Brandbeschleuniger für den Zell-Rost
Warum merken wir das an Bord oft deutlicher als andere? Weil unser Körper ohnehin unter Dauerfeuer steht. Die kosmische Strahlung (ja, das ist ein Thema bei 350 Schichten im Jahr), die extrem niedrige Luftfeuchtigkeit und der ständige Wechsel der Zeitzonen setzen oxidative Prozesse in Gang. Oxidativer Stress bedeutet (vereinfacht gesagt), dass deine Zellen schneller altern und „kaputtgehen“. Wenn jetzt noch zu viel Eisen durch eine Hämochromatose im Spiel ist, wirkt dieses Eisen wie ein Katalysator. Es beschleunigt die Zerstörung. Das Eisen reagiert mit dem Sauerstoff in deinem Blut (ähnlich wie eine Eisenstange im Regen) und es entsteht „Zell-Rost“. Das erklärt, warum du dich nach einem Flug nach Japan fühlst, als hättest du einen Marathon hinter dir, während deine Kollegen (vielleicht ohne Hämochromatose) nach drei Stunden Schlaf wieder fit sind.
An Bord ist die Belastung für die Leber ohnehin erhöht. Wir trinken zu wenig (oder das Falsche), essen unter Zeitdruck und atmen recycelte Luft. Wenn die Leber dann noch mit den Folgen der Hämochromatose kämpfen muss, kommt sie mit der Entgiftung nicht mehr hinterher. Das Resultat ist eine chronische Müdigkeit, die wir oft mit noch mehr Kaffee zu bekämpfen suchen (was das Problem leider nur verschlimmert). Wir versuchen ein Feuer mit Benzin zu löschen. Die Müdigkeit bei Eisenüberlastung ist kein Energiemangel, sondern eine stille Vergiftung der Mitochondrien (deiner Zellkraftwerke). Sie können schlicht nicht mehr arbeiten, weil sie im Eisen ersticken.
Labor-Check: So entlarvst du die Eisenfalle
Wenn du zum Arzt gehst, lass dich nicht mit einem kleinen Blutbild abspeisen. Das sagt über deine Eisenspeicher genau gar nichts aus. Ich kann das nicht sicher bestätigen, ob dein Hausarzt die Hämochromatose auf dem Schirm hat (meistens eher nicht). Du musst selbst zum Kapitän deiner Gesundheit werden. Es ist dein Körper, dein Dienstplan. Bestehe auf diese drei Werte, auch wenn du sie privat zahlen musst (kostet meist weniger als ein schnelles Abendessen im Hotel):
- Ferritin: Das ist dein Langzeitspeicher (dein „Eisendepot“). Ist der Wert bei Frauen über 200 (oder bei Männern über 300 ng/ml), deutet das auf eine mögliche Hämochromatose hin. Aber Vorsicht: Ferritin steigt auch bei Erkältungen oder Entzündungen an. Der Wert muss also im gesunden Zustand gemessen werden.
- Transferrinsättigung: Dieser Wert ist fast wichtiger. Er zeigt an, wie „voll“ deine Transport-Laster im Blut sind. Liegt er über 45 % ist das ein massives Warnsignal für eine Hämochromatose. Stell es dir vor wie eine Autobahn: Wenn alle Laster voll beladen sind, staut sich das Eisen im Gewebe an.
- Hämoglobin (Hb): Der rote Blutfarbstoff. Er hilft, das Gesamtbild zu verstehen (ob du genug Sauerstoff transportieren kannst).
Mein Insider-Tipp für dich (Kosten sparen): Wenn du ohnehin deine Schilddrüse checken lässt (was bei uns im Schichtdienst wegen der ständigen Hormonumstellungen oft Sinn macht), geh zum Endokrinologen oder Nuklearmediziner. Wenn du dort bist, frag höflich nach der Mitbestimmung der Werte für Hämochromatose (Ferritin und Transferrinsättigung). Meistens können diese Fachärzte das im Rahmen einer ganzheitlichen Abklärung mitmachen. Der Vorteil für dich: Das läuft dann oft direkt über die Krankenkasse und du musst nichts selbst bezahlen.
Sollten die Werte tatsächlich auffällig sein, ist ein Gentest (HFE-Gen) der nächste Schritt. Es ist nur ein kleiner Pieks, aber er gibt dir Gewissheit für den Rest deines Lebens. Es gibt auch die sekundäre Eisenüberladung, bei der kein Gendefekt vorliegt, sondern andere Prozesse im Körper den Stoffwechsel stören. In beiden Fällen ist das Ziel gleich: Das überschüssige Eisen muss raus oder darf gar nicht erst rein.
Säure-Basen-Balance: Warum Entlastung jetzt alles ist
Vielleicht hast du schon mal davon gehört, aber was bedeutet „basisch“ eigentlich für uns Flieger? Im Schichtdienst ist unser Körper im Daueralarm. Stress, Jetlag und unregelmäßiger Schlaf lassen uns innerlich „sauer“ werden. Das hat nichts mit dem Geschmack von Zitronen zu tun. Es geht um die Rückstände, die beim Stoffwechsel entstehen. Bei Hämochromatose ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt überlebenswichtig.
Eine basische Ernährung bevorzugt Lebensmittel, die bei der Verdauung basische Mineralstoffe liefern (wie Magnesium, Kalium oder Calcium). Diese Mineralien helfen dem Körper, Säuren zu neutralisieren. Wenn wir zu viele Säurebildner essen (Zucker, viel Getreide, Fertigprodukte), muss der Körper diese Mineralien aus seinen eigenen Speichern rauben (aus Knochen oder Gelenken). Das verstärkt die Entzündungsprozesse, die bei einer Hämochromatose ohnehin schon toben. Eisen ist ein Pro-Oxidans (es fördert freie Radikale). Wenn dein Milieu sauer ist, wirkt das Eisen wie ein Brandbeschleuniger für Zellschäden. Je saurer du bist, desto aggressiver wird das gespeicherte Eisen in deinen Organen. Wir wollen das Milieu so „kühl“ und basisch wie möglich halten.
Die PRAL-Logik: Dein mathematischer Kompass in der Galley
Damit wir nicht raten müssen, was basisch ist, gibt es den PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load). Er misst die potenzielle Säurebelastung für deine Nieren. Die Logik ist simpel:
- Negativer Wert (z.B. -7.5): Das Lebensmittel wirkt basisch. Je niedriger (negativer) die Zahl, desto besser für deine Regeneration nach dem Nachtflug bei Hämochromatose.
- Positiver Wert (z.B. +8.0): Das Lebensmittel wirkt säurebildend. Diese Dinge sollten wir im Schichtdienst meiden, um die Entzündungslast zu senken.
Eine Zitrone schmeckt sauer, hat aber einen negativen PRAL-Wert. Sie wird basisch verstoffwechselt. Fleisch lassen wir am besten komplett weg, da es ein starker Säurebildner ist und zudem das gefährliche Häm-Eisen liefert, das bei Hämochromatose den Speicher sofort füllt. Der PRAL-Wert hilft dir, Lebensmittel zu finden, die deine Leber entlasten. Stell dir vor, du bist eine Maschine: Der PRAL-Wert sagt dir, welches Öl deine Zahnräder schmiert und welches sie verklebt.
Hämochromatose und die Wechseljahre
Warum trifft es uns Frauen oft erst ab 50 so richtig hart? Ganz einfach: Solange wir unsere Tage haben, entsorgen wir überschüssiges Eisen ganz natürlich. Mit der Menopause bricht dieses Entsorgungssystem weg. Der Körper bunkert Eisen in der Leber, im Herz, in der Bauchspeicheldrüse. Die Gliederschmerzen, die du für Rheuma hältst, oder die Müdigkeit, die du den Hormonen zuschreibst, können schlichtweg eine unerkannte Hämochromatose sein. Im Schichtdienst, wo die Regeneration durch Schlafmangel ohnehin schon schwierig ist, wird das zum toxischen Mix. Wenn dann noch Stress dazukommt, steigt der Ferritinwert oft noch weiter an, weil Ferritin auch ein Akute-Phase-Protein ist (es steigt bei Entzündungen jeglicher Art). Wir müssen also besonders in dieser Phase auf die Bremse treten und die Hämochromatose-Werte im Auge behalten. Viele Kolleginnen denken, sie seien einfach „alt“ geworden. Dabei sind sie nur „eisenreich“.
Basisch essen ohne die Eisen-Falle
Normalerweise sagen uns Ernährungsberater: „Iss viel Spinat, Hirse und rote Bete.“ Für jemanden mit Hämochromatose ist das pures Gift. Wir müssen basisch essen, um die Entzündungen im Körper zu hemmen, aber wir müssen das Eisen umschiffen. Das bedeutet: Keine Hirse, kein Sesam, kein Hanf, keine Paprika. Diese Dinge sind zwar gesund für andere, für uns sind sie eine massive Belastung. Auch wenn es wehtut: Diese Superfoods gehören bei Eisenüberlastung nicht auf den Plan.
Häm vs. Nicht-Häm: Das ungleiche DuellUm deine Ernährung im Griff zu haben, musst du den Unterschied beim Eisen verstehen.Häm-Eisen steckt in tierischen Produkten (Fleisch, Fisch). Dein Körper liebt es leider zu sehr. Er saugt es fast ungefiltert auf (bis zu 35 % landen direkt im System). Es gibt kaum eine biologische Bremse. Deshalb lassen wir Fleisch bei Hämochromatose am besten komplett weg. Es ist die effizienteste Art, seinen Speicher zu ruinieren.Nicht-Häm-Eisen kommt aus Pflanzen (Gemüse, Nüsse). Das ist unser Joker. Der Körper nimmt es viel schlechter auf (oft nur 2 bis 10 %). Das klingt erst mal negativ, ist für uns aber der Rettungsanker. Wir können die Aufnahme aktiv steuern. Mit grünem Tee bremsen wir es aus, mit Vitamin C würden wir es beschleunigen (was wir strikt vermeiden!).
Die goldene Regel: Vitamin C niemals mit Eisen!Vitamin C ist wie ein Turbolader für Nicht-Häm-Eisen. Es öffnet die Schleusen im Darm und lässt das Eisen ungehindert rein. Wenn du also etwas Eisenhaltiges isst (z.B. Brokkoli) und dazu ein Glas O-Saft trinkst, katapultierst du deine Eisenwerte in schwindelerregende Höhen. Bei Hämochromatose ist das fatal. Trink lieber Wasser oder den unten erwähnten Tee zum Essen. Verzichte auf Zitrusfrüchte direkt zur Mahlzeit.
Deine Crew-Strategie: Alltag im Dienst
Bordessen konsequent weglassen. Die hochverarbeiteten Mahlzeiten (UPFs) an Bord sind vollgestopft mit Zeug (Zusatzstoffe, Konservierer), das deinen Körper übersäuert und Entzündungen triggert. Das Bordessen ist darauf ausgelegt, lange haltbar zu sein, nicht dich gesund zu halten. Bei Hämochromatose ist das Risiko einfach zu groß. Ich nehme mir mein eigenes Essen mit. Basisch, leicht, eisenarm. Viel wasserhaltiges Gemüse wie Gurken und Zucchini sind ideal für die trockene Luft. Werde zum Profi im Meal-Prep (Vorbereiten der Mahlzeiten zu Hause). Es spart dir nicht nur Müll und Geld, sondern rettet deine Vitalität. Eine Thermobox hält dein Essen frisch, egal wie lange der Flug dauert.
Kaffee nur als GenussmittelIch weiß, wir lieben unseren Kaffee in der Galley (besonders um 3 Uhr morgens über dem Atlantik). Aber Kaffee übersäuert den Körper extrem. Nutze ihn bei Hämochromatose nur für den Moment des Genusses (ein kleiner Espresso im Layover), nicht als Durstlöscher oder Energie-Krücke an Bord. Er sollte die absolute Ausnahme bleiben, nicht die Regel. Er dehydriert dich zusätzlich und stresst deine Leber, die ohnehin schon mit dem Eisen kämpft.
Grüner Tee (unser Held gegen Eisenaufnahme). Das ist mein absoluter Favorit. Er enthält EGCG, das die Eisenaufnahme massiv bremst. Ein wertvoller Tipp für den Schichtdienst: Er wirkt auch in der Decaf-Variante (entkoffeiniert) als Eisen-Stopper! So kannst du ihn auch vor deiner Ruhepause oder nachts trinken, ohne deinen Schlaf zu torpedieren oder dein Nervensystem künstlich wachzuhalten. Er schützt deine Zellen vor dem „Rost“, während du arbeitest. Ich habe immer meine eigenen Bio-Beutel dabei, um sicherzugehen.
Stilles Wasser statt SprudelVergiss das Wasser mit Kohlensäure. Kohlensäure ist für einen ohnehin schon gestressten Körper nur eine weitere Baustelle im Säure-Basen-Haushalt. Bei Hämochromatose wollen wir das System entlasten, nicht zusätzlich fordern. Trink dich leer, aber ohne Blubberblasen. Deine Gelenke und dein Magen werden es dir danken, besonders im Sinkflug.
Strategien für das Layover
Wenn du im Layover ankommst, geh nicht sofort zum Buffet. Dein Körper braucht jetzt erst mal Entlastung von den Entzündungsprozessen der Hämochromatose. Fang mit einem großen Glas stillem Wasser und einem grünen Tee an. Wenn du Hunger hast, wähle basische Optionen. Ein großer Salat (ohne Paprika!), gedünstetes Gemüse oder eine klare Suppe. Meide schwere Pasta oder Brot, da diese Getreideprodukte Säure bilden und oft verstecktes Eisen enthalten. Wenn du dich bewegst, wähle sanftes Yoga oder einen Spaziergang an der frischen Luft statt exzessivem Kraftsport. Wir wollen den oxidativen Stress senken, nicht erhöhen. Werde achtsam im Umgang mit deinem Körper, er wird es dir danken. Nutze die Zeit für echte Regeneration statt für Sightseeing-Marathons, wenn dein Körper nach Pause ruft.
Deine Meal-Prep Liste für 30.000 Fuß
Vermeide Paprika, Hirse und alles, was deinen Speicher füllt. Setze auf Lebensmittel mit negativem PRAL-Wert und wenig Eisen, um die Hämochromatose in Schach zu halten. Hier ist meine persönliche Top-Liste für die Crew-Box:
| Lebensmittel (100g) | kcal | Eisen (mg) | PRAL-Wert | Vit-C (mg) | Häm-Eisen |
|---|---|---|---|---|---|
| Rucola | 25 | 1.5 | -7.5 | 15 | Nein |
| Gurke | 15 | 0.2 | -2.0 | 8 | Nein |
| Zucchini | 17 | 0.4 | -4.6 | 17 | Nein |
| Apfel | 52 | 0.1 | -2.2 | 12 | Nein |
| Brokkoli (gedünstet) | 35 | 0.7 | -1.2 | 65 | Nein |
| Gekochter Reis (weiß) | 130 | 0.2 | 1.7 | 0 | Nein |
| Fenchel | 31 | 0.7 | -7.9 | 12 | Nein |
Werde hellhörig, wenn dein Körper streikt. Schieb es nicht auf den Dienstplan. Ein einfacher Test beim nächsten Check-up kann dein Leben verändern. Wenn du weißt, was los ist, kannst du gegensteuern. Mit der richtigen Ernährung und dem Wissen um die „Hämo-Logik“ kommst du vital durch jeden Flugplan. Hämochromatose im Schichtdienst muss nicht bedeuten, dass du dich chronisch krank fühlst. Du bist der Kapitän deines Lebens, also übernimm das Steuer! Schichtdienst ist ein Marathon, aber du entscheidest, mit welchem Treibstoff du läufst.
Quellen:


